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Osthessen-Ausgabe der „Tour der Hoffnung“ startet in Petersberg

Osthessen-Ausgabe der „Tour der Hoffnung“ startet in Petersberg Osthessen-Ausgabe der „Tour der Hoffnung“ startet in Petersberg
Rund 200 prominente Radler legen am 15. August über 100 Kilometer zurück – Zweiter Stopp am Fuldaer Universitätsplatz

Petersberg/Fulda • Der Startschuss für die Osthessen-Ausgabe der „Tour der Hoffnung“, Deutschlands größter privat organisierter Benefiz-Radtour, fällt in ihrem dreißigsten Jahr in Petersberg: Die Möbelstadt Sommerlad sperrt am Donnerstag, den 15. August morgens den gesamten Parkplatz, denn ab acht Uhr rollen die Busse und LKW an, die Radler, Helfer und Material transportieren. Rund zweihundert Prominente aus Sport, Kultur und Politik und über fünfzig Helfer stärken sich dank der Mithilfe von Sommerlad sowie der Petersberger Rewe-, Edeka- und tegut-Märkte, machen ihre fahrbaren Untersätze bereit und sich dann mit den guten Wünschen von Landrat Bernd Woide und des Petersberger Bürgermeisters Karl-Josef Schwiddessen auf den Weg, um an diesem zweiten Tag der Tour über einhundert Kilometer zurück zu legen und Spenden für krebs- und leukämiekranke Kinder zu sammeln. Mit von der Partie ist auch Geschäftsführer Frank Sommerlad, der es sich nicht nehmen lässt, nach dem Prolog in Gießen auch in Petersberg mit aufs Rad zu steigen. Im ersten Jahr der Tour begründete sein Vater Rudolf die Tradition, und seither gehört die Familie Sommerlad zur „Tour-Familie“. Anfang Juli lud Sommerlad neue Freunde und Förderer als Dankeschön für ihre Spenden zum „Nacht-der-Hoffnung“-Dinner ins Möbelhaus ein: 7.166,- Euro waren dank der Spenden von Autohaus Jakob, Heurich & Co., HSW AG big prints, RhönEnergie Fulda, der Sparkasse Fulda, des Verlags Fulda Aktuell, der Viva Havanna-Bar, der VR Genossenschaftsbank Fulda, Wehner GROMA sowie Wagner Fahrzeugteile Fulda zusammen gekommen. „Zu Beginn des „Tour-der-Hoffnung“-Gedankens kam eine Krebs- oder Leukämiediagnose bei einem Kind nahezu einem Todesurteil gleich. Nun, dreißig Jahre später, liegt die Heilungschance bei über neunzig Prozent“, gibt Sommerlad zu bedenken und betont: „Wenn man sich das vor Augen führt, dann will man helfen. Und jede noch so kleine Hilfe zählt und kommt an.“ In 29 Jahren sind so über 28 Millionen Euro gesammelt worden. In ihrem Jubiläumsjahr hat die „Tour der Hoffnung“ das Ziel auf runde 30 Millionen gesetzt.

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